• 08802 • 9 13 52 00
  • info@waldorfschule-weilheim.de
  • Am Bahnhof 6 • 82386 Huglfing
  • Schulkonzept

    Schöpferisch die Welt begreifen und Gestalten

    Unsere Waldorfschule –
    im Mittelpunkt steht das Kind

    Im Mittelpunkt aller schulischen Aktivitäten steht das Kind mit seinen Bedürfnissen und Begabungen. Die Lehrinhalte orientieren sich deshalb an den Entwicklungsphasen, die Kinder und Jugendliche bis zum Erwachsensein durchleben. Der Lehrplan der Waldorfschulen hat einen weiten Blick: Vom 1. Schuljahr an tritt neben die klassischen und sachbezogenen Unterrichtsgebiete ein vielseitiger künstlerischer Unterricht. Durch diesen werden wichtige schöpferische Fähigkeiten und Erlebniskräfte gefördert. Musik, Kunst und Kunsthandwerk erhalten einen breiten Raum und finden sich auf jeder Klassenstufe. Nicht nur im Regelunterricht, sondern auch in einer Vielzahl an zusätzlichen Möglichkeiten wie Instrumentalunterricht, Chor- und Orchester, sowie kunsthandwerklichem Arbeiten lässt sich dieser rote Faden wieder finden.
    Eine unserer Visionen für die Waldorfschule sind Kooperationen mit Musikern, Malern und bildenden Künstlern. Seit Jahrhunderten ist Weilheim, als Mittelpunkt der Landschaft des Pfaffenwinkels, die Heimat vieler Künstler. Durch Kooperationen mit diesen Künstlern bereichern wir das Schulleben.

    Soziale Kompetenzen entwickeln

    Das Lernen von sozialen Kompetenzen durch ein Erüben in einer stabilen Klassengemeinschaft mit Schülern unterschiedlicher Begabung ist lebensnaher als ein theoretisches, notenorientiertes Lernen. Waldorfschulen bauen deshalb auf das Lernen im gegenseitigen Miteinander. Denn schneller begreifende Schüler lernen am meisten, wenn sie Gelegenheit bekommen, langsamer begreifenden Schülern etwas zu erklären. Letztere lernen auch besser, wenn sie nicht ausschließlich auf die Erklärungen des Lehrers angewiesen sind.
    Das gemeinsame Lösen von Aufgaben in Gruppen mit unterschiedlichen Begabungen ist eine Herausforderung des Berufslebens, auf die unsere Waldorfschule schon vorbereiten kann.

    Die Besonderheiten des Lehrplans

    Unsere Waldorfschule sieht ihre pädagogische Aufgabe darin, den Unterricht
    inhaltlich so zu vertiefen, dass er sich mit den Lebensfragen des jungen Menschen verbinden kann und Antworten gibt. Der Waldorflehrplan ist deshalb auf die Prozesse des kindlichen Lernens und die Entwicklungsstufen abgestimmt. In den ersten Schuljahren, in denen die eigene Urteilskraft der Schüler noch in der Anschaulichkeit und im Gegenständlichen lebt, trägt der Unterricht durchgängig „bildhaften“ Charakter. Mit dem Streben nach eigener Lebensgestaltung vom 14. Lebensjahr an erhalten viele Unterrichtsfächer verstärkt einen wissenschaftlichen Charakter.
    Waldorfpädagogik will die kreativen Kräfte der Schüler von Grund auf entfalten.
    Anstatt mit vorgefertigten Mitteln zu arbeiten, ersetzen selbstgestaltete Epochenhefte weitgehend die Lehrbücher. Neben projektorientiertem Epochenunterricht stellt das Fach Eurythmie eine weitere Besonderheit der Waldorfschulen dar. Eurythmie ist eine Bewegungskunst, bei der Laute, Buchstaben und Sprache in ihrer ganzen Vielfalt in sichtbare Bewegungen umgesetzt werden. Darüber hinaus bietet die Schule ein vielfältiges Forum, in dem jeder Schüler sich und seine Leistungen öffentlich darzustellen lernt.
    Alle Schülerinnen und Schüler durchlaufen 12 Schuljahre ohne Sitzenbleiben,
    acht davon in ein und demselben Klassenverband. So können Schüler wahlweise Quali-, Realschulabschluss oder Abitur machen.