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    Heileurythmie:

    Unsere Schule hat einen eigenen Heileurythmisten. Diese Förderung kann in Absprache gegen Gebühr gebucht werden.

    Salutogenese:

    Da in zunehmend alternden Gesellschaften lebenslange Gesundheit ein immer höher zu bewertendes Gut sowohl in persönlicher und finanzieller als auch in gesellschaftspolitischer Hinsicht wird, gewinnt der Ansatz der Salutogenese von Kindesbeinen an zunehmend an Bedeutung.

    Heutzutage ist längst bekannt, dass viele systemisch-chronische Erkrankungen wie Übergewichtigkeit, Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Arthrose und auch Depressionen von der Lebensweise abhängen. Mögliche Risikofaktoren liegen unter anderem in schlechter Ernährung und mangelnder Bewegung, aber auch soziale Beziehungen und eine gesunde Balance zwischen Leistung und Erholung sind wichtige Einflussfaktoren. Genau an diesem Punkt setzt die Waldorfpädagogik mit ihrem nicht nur allgemeinbildenden, sondern auch gesundheitsfördernden Ansatz an: der Leitgedanke hierzu lautet Rhythmus, denn „Rhythmus trägt Leben“. Es geht dabei um die Fähigkeit, zwischen Aktivität und Passivität, Anspannung und Entspannung, zwischen Konzentration und Kontemplation sowie zwischen Selbstbehauptung und Fremdwahrnehmung, gut ausgleichen zu können.

    Dem Wissen um den gerade bei Kindern engen Zusammenhang zwischen seelischen und physiologischen Vorgängen trägt die Waldorfpädagogik in allen Unterrichten durch ihre rhythmisch gestaltete Methodik Rechnung. Morgens beginnt der sogenannte Hauptunterricht immer mit einem aufweckenden aktiven Teil, in dem Sprachübungen und Gedichte gesprochen werden, zu Liedern geklatscht oder gestampft wird, erst danach folgen intellektuelle Unterrichtsinhalte, wieder unterbrochen von vitalisierenden oder entspannenden Tätigkeiten, je nach Bedarf. Dieses ständige „Ein- und Ausatmen“ im übertragenen Sinne wirkt sich stärkend und harmonisierend auf die Entwicklung physiologischer Rhythmen wie zum Beispiel der Atmung und der Herzratenvariabilität aus, die mit seelischer Schwingungsfähigkeit assoziiert wird und eine Grundlage für lebenslange Gesundheit darstellt. Dafür ist es zudem wichtig, dass die Kinder gemäß dem Ansatz der Salutogenese (Gesunderhaltung) nach Aaron Antonovsky früh ihre Selbstwirksamkeit, die Sinnhaftigkeit ihres Handelns und ein Gefühl der Verbundenheit (Kohärenz) mit ihrer Umwelt erfahren, so dass sie sich später als aktive Gestalter und Erhalter ihrer Gesundheit erleben und besser mit Stress umgehen können.

    Quelle: Bund der Freien Waldorfschulen – waldorfschule.de

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